Braunschuppiger Wiesenchampignon, Agaricus moellerianus

Der Braunschuppige Wiesenchampignon ist ein Folgezersetzer, der typischerweise auf Wiesen, Weiden & anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen erscheint. Ebenfalls zu finden ist die Art aber auch in Gärten oder auf parkähnlichen Flächen. 

Typischerweise findet man Wiesenchampignons von Mai bis November und das gerne nach ergiebigeren Regenfällen. Hauptsaison hat die Art vor allem von Juli bis Oktober, wobei das Vorkommen der Art stark wetterabhängig ausfällt und jährlich von “fast nicht zu finden” zu “extremer Massenpilz” schwankt.

Der Braunschuppige Wiesenchampignon dürfte aber deutlich seltener ausfallen als der “normale” Wiesenchampignon mit auch im Alter weißen Hutfarben. Ein großes Problem dürfte sein, dass ich die “Braunschuppigkeit” der Art oft erst im Alter zeigt und junge Fruchtkörper meist ebenfalls noch sehr helle, weiße Hutfarben besitzen. Eine makroskopische Abgrenzung junger Fruchtkörper der Art dürfte daher schwierig ausfallen. Oft wird der Braunschuppige Wiesenchampignon also bestimmt einfach als “normaler” Wiesenchampignon gesammelt.

Braunschuppiger Wiesenchampignon, Agaricus moellerianus

Der Braunschuppige Wiesenchampignon ist ein Folgezersetzer, der typischerweise auf Wiesen, Weiden & anderen landwirtschaftlich genutzten Flächen erscheint. Ebenfalls zu finden ist die Art aber auch in Gärten oder auf parkähnlichen Flächen. 

Typischerweise findet man Wiesenchampignons von Mai bis November und das gerne nach ergiebigeren Regenfällen. Hauptsaison hat die Art vor allem von Juli bis Oktober, wobei das Vorkommen der Art stark wetterabhängig ausfällt und jährlich von “fast nicht zu finden” zu “extremer Massenpilz” schwankt.

Der Braunschuppige Wiesenchampignon dürfte aber deutlich seltener ausfallen als der “normale” Wiesenchampignon mit auch im Alter weißen Hutfarben. Ein großes Problem dürfte sein, dass ich die “Braunschuppigkeit” der Art oft erst im Alter zeigt und junge Fruchtkörper meist ebenfalls noch sehr helle, weiße Hutfarben besitzen. Eine makroskopische Abgrenzung junger Fruchtkörper der Art dürfte daher schwierig ausfallen. Oft wird der Braunschuppige Wiesenchampignon also bestimmt einfach als “normaler” Wiesenchampignon gesammelt.

Artbezeichnungen

Braunschuppiger Wiesenchampignon, Braunschuppiger Wiesenegerling, Kleinsporiger Wiesenegerling, Kleinsporiger Wiesenchampignon, Kleinsporiger Weidechampignon, Agaricus moellerianus

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Wissenschaftliche Synonyme

Agaricus floccipes, Agaricus campestris var. floccipes, Psalliota campestris var. floccipes

Speisewert & Verwendbarkeit

Der Braunschuppige Wiesenchampignon besitzt den gleichen Speisewert wie die normale Form des Wiesenchampignons. Der Der Braunschuppige Wiesenchampignon ist damit bis auf folgende Einschränkungen ein guter, sammelbarer Speisepilz:

  • Wird der Fund direkt am Straßenrand oder in der Nähe von vielbefahrenen Straßen gemacht, dann sollte man auf das Sammeln für Speisezwecke verzichten
  • Wird der Fund auf einer landwirtschaftlich genutzten Fläche (z. B. noch junge Maisfelder) gemacht & kann der Einsatz von Dünge- & Spritzmitteln nicht ausgeschlossen werden, sollte der Fund ebenfalls vorsichtshalber nicht für Speisezwecke gesammelt werden
  • Auch Funde von parkähnlichen Flächen sammeln wir auf Grund des unappetitlichen Fundortes (Zigarettenstummel, Hundekotbeutel, Müll, etc.) nicht.

Besonders direkt an Straßen & auf landwirtschaftlich genutzten Flächen ist die Gefahr von Schadstoffbelastung durch Abgase, verlorenes Öl, sowie Dünge- und Spritzmitteln nicht zu unterschätzen.

Lamellenfarben als Qualitätsmerkmal – wichtig ist auch, dass Champignons, wie alle wildwachsenden Speisepilze, nur bei guter Qualität für Speisezwecke gesammelt werden sollten. Wir erleben leider immer wieder, dass körbeweise viel zu alte Fruchtkörper gesammelt werden. Sobald bei Champignons die Lamellen nicht mehr überwiegend rosalich, sondern dunkelbräunlich oder sogar schwärzlich ausfallen, sind Champignons in der Regel zu alt für den Speisepilzkorb und sollten dann natürlich nicht mehr gesammelt werden.

Kernmerkmale

Der Braunschuppige Wiesenchampignon ist eine Champignon-Art die, bis auf die im Alter deutlich braunschuppige Hutoberseite, ansonsten als Besonderheit keine besonderen Merkmale besitzt, was in Kombination dann doch Besonders ist.

  • Wiesenchampignons besitzen keine besonders kleinen oder großen Fruchtkörper
  • Wiesenchampignons besitzten keine besonderen Farben
  • Wiesenchampignons besitzten keinen besonderen Geruch
  • Wiesenchampignons verfärben sich bei Verletzung so gut wie gar nicht
  • Wiesenchampignons zeigen auch unter Kalilauge im Fleisch keine Verfärbung
  • Wiesenchampignons besitzen einen so dezenten & vergänglichen Stielring, dass dieser (ausgewachsen) oft nur noch angedeutet zu sehen ist & manchmal sogar komplett fehlt


Beschreibung

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Champignon Warnzeichen & Schadstoffbelastung

Allgemeines

  • Es gibt rund 80 Champignon-Arten in Europa, darunter einige giftige und ungenießbare Arten
  • Vor allem junge, geschlossene Exemplare können außerdem auch leicht mit (stark giftigen) Knollenblätterpilzen verwechselt werden. Champignons besitzen an der Stielbasis (fast) nie eine abgesetzte Knolle bzw. nie eine eine Scheide. Es gilt bei Champignons & Lamellenpilzen (noch mehr als bei den Röhrlingen) der Grundsatz: Nur was zu 100% sicher bestimmt ist und nur wenn alle Restzweifel ausgeräumt wurden dürfen die Funde auf dem Teller landen.

Wer Champignons für Speisezwecke sammelt, der sollte folgende Merkmale immer als Warnzeichen verstehen

  • Bei gelber Verfärbung ("gilben" bei Anschnitt, Druck oder Verletzung des Fruchtkörpers), ohne deutlichem Anis-Geruch ist von einer ungenießbaren oder giftigen Art auszugehen
  • Bei unangenehmen Geruch (Jod, Tinte, Chemie, Fisch) ist von einer ebenfalls ungenießbaren bzw. giftigen Art, oder von einem verdorbenen Fund auszugehen.

Schadstoffbelastung

  • Selbst essbare Champignon-Arten können teilweise nicht für Speisezwecke empfohlen werden. Gilbende Arten mit Anisgeruch (die Anischampignons / Anisegerlinge) sollen zum Beispiel besorgniserregend hohe Mengen an Schwermetallen in den Fruchtkörpern einlagern. Auch Funde direkt auf landwirtschaftlich genutzten Flächen und direkt an vielbefahrenen Straßen sind in diese Richtung risikobehaftet

Wissenschaftliche Synonyme

Agaricus floccipes, Agaricus campestris var. floccipes, Psalliota campestris var. floccipes